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Im Rahmen unserer Weihnachtsaktion haben wir eine Spende in Höhe von EUR 4.000,- an die Einrichtung "Der Rote Anker" des CS Hospiz Rennweg überwiesen.
"Der Rote Anker" bietet Kindern, Jugendlichen und deren Familien, die mit dem Tod eines geliebten Menschen konfrontiert sind, professionelle psychotherapeutische Beratung und Begleitung.

Herzlichen Dank an unsere KundInnen, die das ermöglicht haben!

Ihr bestNET.Team

ÖAGG Dialogforum artikuliert Notwendigkeiten im Dienste der Menschen und des Gesundheitswesens.

Wien (OTS) - Finanzielle Reduktionen in gesundheitspolitischen Institutionen ist Sparen am falschen Platz. Beim Dialogforum des ÖAGG zur Frage „PsychotherapeutIn – ein(e) Beruf(ung) ohne Zukunft?“ waren sich die ExpertenInnen einig: Die Hürden für die in Ausbildung befindlichen oder schon praktizierenden PsychotherapeutInnen müssen beseitigt werden.

Die Generalsekretärin des ÖAGG, Mag. Maria-Anna Pleischl, verglich die Kosten der Ausbildung von PsychologInnen und MedizinerInnen mit jenen von PsychotherapeutInnen: „Es kann nicht sein, dass die dritte Säule in der Gesundheitsversorgung auf eine privat finanzierte Ausbildung angewiesen ist. Für die etwa € 35.000,--, die eine Psychotherapie-Ausbildung durchschnittlich kostet, gibt es keine öffentliche Unterstützung. Will und kann man sich wirklich eine Welt ohne Psychotherapie vorstellen?“ Es steht außer Frage, dass die Psychotherapie akademisiert werden muss.

Prof. Dr. Anton Leitner, der Leiter des Zentrums für Psychotherapie an der Donau Universität Krems, plädierte für die universitäre Ausbildung. „Die Fachspezifika sind groß in ihrer Einseitigkeit und einseitig in ihrer Größe. Um Erkrankungen zu erkennen braucht es Kompetenz und diagnostische Kriterien im Dienste der PatientInnen. Es braucht Fachprüfungen, die nicht mehr von den ausbildenden LehrtherapeutInnen vorgenommen werden“.

Der Rektor der Sigmund Freud Privatuniversität, Prof. DDr. Alfred Pritz, betonte, PsychotherapeutInnen müssen auf Fragen im Gesundheitswesen eine valide Antwort geben können und nicht mehr auf Gutachten von Psychiater angewiesen sein. „Der Glaube an Methoden ist Schnee von gestern. Heute glaubt man an Beziehung. Akademisieren heißt auch publizieren.

AusbildungstherapeutInnen, die nie etwas geschrieben haben, fürchten sich jetzt. Es fürchten sich aber auch MedizinInner, die nicht up to date sind. Die Akademisierung ist dringend notwendig, was den Konsumenten betrifft“. ...
Quelle: OTS0084, 4. März 2016, 10:55


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